Woher mein Interesse an Greifvögeln 

Schon als Kind hatte ich jedem Falkner am Hosenbein geklebt, nur leider niemanden, der das so richtig bemerkte, also bieb es lange Jahre bei einer heimlichen Liebe und ich schaute sehnsüchtig zu diesen faszinierenden Tieren an den Himmel hoch.         

Erst später, als ich dann Tage bei Falknern verbrachte und mit verschiedenen Greifen arbeitete, wuchs mein Wunsch, mir endlich selbst einen Greifvogel aufzustellen. Das hieß staatlich geprüfter Falkner werden und als Voraussetzung dazu mußte der Jagdschein her, so absolvierte ich die staatliche Jagdprüfung. Da kam gleich der nächste Kindheitstraum hervor, nämlich ein Hund. Ja was soll ich sagen, der ist inzwischen auch da und ist sogar ein Adliger, nämlich ein Prinz vom Teufelsteich. So nahm die Sache seinen Lauf und aus einem wurden inzwischen 9, u.a. drei Uhu`s, zwei Steinadler, ein Turmfalke und ein Harris Hawk. Geplant sind noch Frettchen und eine Schleier- und Weißgesichtseule. 

Die Beizjagd ist die Königsdisziplin in der Jagd und gehört zum Weltkulturerbe.


Mein erster Greifvogel

Meinen ersten Versuch mit einem Greif zu arbeiten erfüllte ich mir mit einem Harris Hawk, einem Wüstenbussard. Diese Art ist sehr sozial und gerade für Anfänger ein fantastischer Greifvogel, der auch so manchen Fehler verzeiht. Er wird als Wolf der Lüfte bezeichnet, da er gerne im Verband /Kompanie Jagd.